Schwedler Fußgängerbrücke finanzierbar?

Inzwischen hat es einen Wettbewerb für den Neubau der Schwedler Fußgängerbrücke gegeben.
Schön, wenn der Neubau klappt. Nachwievor bin ich aber skeptisch, ob er wie geplant finanzierbar ist. Schon bei der U-Bahn im Europa-Viertel habe ich recht behalten, eine komplette Untertunnelung war nicht finanzierbar und ist jetzt zugunsten einer teilweisen oberirdischen Führung der Stadtbahnstrecke  aufgegeben worden.
Auch bei der Schwedlerbrücke fürchte ich, dass hier Wunschdenken mit Wahlterminnähe die übliche realitätsferne Koalition eingegangen ist. Daher möchte ich nochmal an meinen möglichen Ausweg aus der Sackgasse erinnern. Völliger und damit rationeller und kostengünstiger Neubau der Brücke über den Bahngleisen und Verlängerung der Brücke über die Ostparkstraße mit nur ein oder zwei der ursprünglichen Brückenbögen, sodass die Fußgänger nicht erst vom Röderbergweg hinab zur Ostparkstraße laufen müssen um dann wieder hinauf zur Brücke selbst aufzusteigen.
Außerdem würde bei dieser Lösung die schöne und mit Recht denkmalgeschützte Eisenkonstruktion weit mehr ins Blickfeld der Frankfurter gerückt werden als es über den unwirtlichen Bahnflächen fernab aller Ostparkbesucher der Fall ist, ganz abgesehen von anderen Vorteilen, wie der Eröffnung der Fußgängerbrücke in Bauabschnitten und der Sanierung und Montage der alten Eisenkonstruktion außerhalb des Bahngeländes.
Und eine Anmerkung zum Schluß: Weltweit kommen immer mehr Seilbahnen als innerstädtische Verkehrsmittel zum Einsatz. Daher frage ich mich manchmal, ob nicht eine solche Verbindung zwischen Hanauer Landstraße und dem Röderbergweg sogar die verkehrstechnisch bessere Lösung und, wenn wir Glück haben, vielleicht sogar auch die kostengünstigere sein könnte.