P+R und Neubaugebiet Heerstraße/Steinbach

Nicht ganz erledigt: Das ZIV-Gutachten hat ergeben, dass einerseits eine Verlängerung der U6 nach Steinbach unwirtschaftlich ist, andererseits aber zusätzlich 2.750 Fahrgäste pro Tag bei einem Ausbau der P+R-Haltestelle zu erwarten sein würden. Der pragmatische Vorschlag des Steinbacher Bürgermeisters Stefan Naas: Verlängert doch die U6 nur bis zu einem P+R-Parkplatz auf Eschborner Land an der Autobahn, dann können die Steinbacher Bürger dorthin mit dem Fahrrad fahren und so eine alternativen Zugang zur Innenstadt Frankfurt neben dem vorhandenen S-Bahn-Anschluss nutzen, ist bisher augenscheinlich noch nicht auf Gegenliebe gestoßen.
Vielleicht ist er aber doch durchaus realisierbar, wenn man an einen Low-Cost-Ausbau der U6-Verlängerung denken würde. Low Cost würde heißen: Eingleisiger Ausbau der Verlängerung zum P+R-Platz und vor allem Anordnung des P+R-Parkplatzes auf der Frankfurter Seite und nicht Eschborner Seite der Autobahn, womit eine teure Verbreiterung der Autobahnunterführung unnötig werden würde.
Man sollte diese Variante auch noch einmal durchrechnen, denn jeder Pendler, den wir an der Peripherie Frankfurts abholen können, vermindert den Verkehrsdruck auf die Frankfurter Innenstadt und verringert dort die Umweltbelastung.
Außerdem ist es eine Überlegung wert, hier in der Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße in Richtung Autobahn nach Flächen für den Wohnungsbau zu suchen, die wären dort optimal direkt neben einer U-Bahn-Haltestelle platziert, viel besser als an anderer Stelle, die keine oder nur eine schlechte ÖPNV-Anbindung bieten können.